Pferde
Kaltblüter
Der Kaltblüter ist ein kräftiges, gutmütiges Arbeitspferd, das besonders für seine Ruhe und Zugkraft geschätzt wird.
| Art | Informationen / Beschreibung |
|---|---|
| Nutzungsart |
Reitpferd
Rückepferd
Kutschperd
Freizeitpferd
|
| Reiter |
Jugendlicher
Erwachsender
Ältere
Kutsche
|



Das sollten Sie über Kaltblüter wissen
Die Kaltblüterrasse zeichnet sich durch enorme Stärke, Ruhe und Zuverlässigkeit aus. Ursprünglich für schwere Zug- und Feldarbeiten gezüchtet, überzeugen diese Pferde heute auch in der Forstwirtschaft und im Fahrsport. Ihr freundliches Wesen, der kräftige Körperbau und ihr ausgeglichener Charakter machen sie zu geschätzten Partnern. Zudem sind viele Kaltblüter trittsicher und ausdauernd, was sie für anspruchsvolle Aufgaben ideal macht.
Ihre Fragen beantworten wir hier
Beim Hufbeschlag von Kaltblütern gibt es einige besondere Punkte zu beachten, da diese Pferde durch ihr Gewicht und ihre Nutzung besondere Anforderungen haben. Typische Aspekte und mögliche Probleme sind:
- Hohes Körpergewicht: Kaltblüter belasten Hufe und Gelenke stärker. Der Beschlag muss stabiler sein, oft mit dickeren Eisen oder verstärkten Nägeln.
- Breite, flache Hufe: Die große Hufoberfläche verlangt oft speziell angepasste Eisen, damit sie gut sitzen und nicht verrutschen.
- Arbeitsbelastung: In der Forst- oder Zugarbeit sind oft rutschfeste Eisen nötig (Stollen, Stifte, Grips). Falscher Grip kann jedoch die Gelenke überlasten.
- Hornqualität: Bei manchen Kaltblütern ist das Horn weicher, was sorgfältige Hufpflege und regelmäßige Termine erforderlich macht.
- Längere Beschlagsintervalle sind oft ein Mythos: Trotz ihrer Ruhe wachsen Hufe normal weiter und sollten etwa alle 6–8 Wochen kontrolliert werden
- Gefahr von Fehlstellungen: Durch das Gewicht können Fehlbelastungen schnell Probleme wie Strahlfäule, Risse oder Gelenkbelastungen verstärken, wenn der Beschlag nicht korrekt angepasst ist.
